Vakanzkosten-Rechner

Was kostet Ihre
unbesetzte Stelle wirklich?

Die meisten Vakanzrechner multiplizieren ein Tagesgehalt mit einem schmeichelhaften Faktor und liefern eine Schreckzahl. Dieser hier rechnet so, wie Ihr Steuerberater rechnen würde: entgangene Wertschöpfung, Kosten der Überbrückung, interne Suche – abzüglich des Gehalts, das Sie nicht zahlen. Jeder Wert ist änderbar, jede Kennzahl ist unten belegt.

Ihre Angaben

Die Auswahl lädt die Branchenrichtwerte unten. Ändern Sie einen davon, gilt Ihr Wert.

Kalendertage – so misst die Bundesagentur für Arbeit die Vakanzzeit. Ihre veröffentlichten Werte reichen von rund 110 Tagen in der Verwaltung bis zu etwa 300 Tagen im Bauhandwerk.

Grundlage für die Zeile „früher besetzt" im Ergebnis.

Genauer rechnen – mit Ihren Zahlen

Das sind Branchenrichtwerte, nicht Ihr Betrieb. Ersetzen Sie sie durch Ihre echten Zahlen, dann ist die Rechnung keine Schätzung mehr.

Ihr Jahresumsatz geteilt durch die Zahl der Beschäftigten.

Umsatz abzüglich Material und Fremdleistungen, als Anteil am Umsatz. Das ist der Beitrag, den eine Stelle tatsächlich zu Fixkosten und Gewinn leistet.

Was trotz unbesetzter Stelle erledigt wird. Der Rest ist Leistung, die schlicht ausfällt.

Zusätzlich zum Bruttogehalt. Destatis weist im Schnitt rund 23 € je 100 € Bruttoverdienst aus.

Nettokosten der Vakanz 0 €
Laufende Kosten pro Tag unbesetzt 0 €
Ersparnis bei früherer Besetzung 0 €
Entgangene WertschöpfungDer Teil der Arbeit, den niemand übernimmt 0 €
Kosten der ÜberbrückungÜberstunden, Fremdvergabe oder Zeitarbeit 0 €
Nicht gezahltes Gehalt inkl. LohnnebenkostenEine leere Stelle zieht kein Gehalt – die meisten Rechner verschweigen das 0 €
Interne SuchkostenHR-Zeit, Stellenanzeigen, Vorauswahl 0 €
Abgelehnte AufträgeNur, was Sie selbst eintragen 0 €
Nettokosten der Vakanz 0 €

Was wir kosten

10–15 %. Der deutsche Marktdurchschnitt liegt bei 27,5 %.

Unser Honorar ist erfolgsbasiert und wird auf das Bruttojahresgehalt der Position berechnet – dieselbe Grundlage, die jede Personalvermittlung verwendet. Die Zahlen unten aktualisieren sich mit dem Gehalt, das Sie oben eingestellt haben.

SkillIA · 10–15 % 0 €0 € fällig erst bei Einstellung
Marktdurchschnitt · 27,5 % 0 € BDU, durchschnittliches Honorar deutscher Personalberatungen, 2024
Ihre Ersparnis 0 € gegenüber dem Marktdurchschnitt, bei unserem Mittelwert von 12,5 %
Positionsebene Marktübliches Honorar SkillIA (10–15 %) Das bleibt bei Ihnen
Fachkraft 20–25 %
Spezialist 25–30 %
Führungskraft 30–35 %

Die Zahl, auf die es ankommt

Mit Ihren Angaben kostet unser Honorar so viel wie 0 Tage dieser Vakanz. Jeder Tag, den die Stelle früher besetzt ist, zahlt einen Teil davon zurück. Das ist der ganze wirtschaftliche Fall – und es ist dieselbe Rechnung, ob Sie über uns einstellen oder nicht.

Berechnung zusenden

Wir schicken Ihnen die vollständige Aufstellung mit Ihren Angaben – und sonst nichts. Kein Newsletter, keine Kampagne.

Methode

Die Formel, vollständig

Keine Blackbox, auch hier nicht. Wenn Ihnen ein Wert nicht passt, ändern Sie ihn – genau dafür sind die erweiterten Eingaben da.

Wie die Vakanzkosten berechnet werden

Aus Kalendertagen werden zuerst Arbeitstage. Die Vakanzzeit wird in Kalendertagen gemeldet, Leistung fällt aber nur an Arbeitstagen aus: Wir rechnen mit 250/365. Rechner, die diesen Schritt überspringen, überzeichnen das Ergebnis um rund 46 %.

Entgangene Wertschöpfung = (Umsatz je Mitarbeiter × Wertschöpfungsanteil) ÷ 250 Arbeitstage × ausgefallene Arbeitstage × der Anteil, den das Team nicht auffängt. Wertschöpfung ist Umsatz minus Material und Fremdleistungen – der reale Beitrag der Stelle zu Fixkosten und Gewinn, nicht die ganze Rechnungssumme.

Kosten der Überbrückung = Vollkosten pro Tag × Überbrückungsfaktor × der Anteil, den das Team doch auffängt × ausgefallene Arbeitstage. Arbeit, die trotzdem erledigt wird, wird bezahlt – über Überstunden, Fremdvergabe oder Zeitarbeit, nur nicht als Gehalt.

Nicht gezahltes Gehalt inklusive Lohnnebenkosten wird abgezogen. Eine leere Stelle zieht kein Gehalt und keine Arbeitgeberbeiträge. Diese Gutschrift wegzulassen ist der häufigste Weg, wie ein Vakanzrechner sein Ergebnis aufbläht – und das Erste, was ein Kaufmännischer Leiter streicht.

Interne Suchkosten fallen einmalig je Stelle an, voreingestellt mit 4.500 € – der Mitte veröffentlichter deutscher Cost-per-Hire-Werte. Abgelehnte Aufträge stehen auf null und zählen nur, was Sie selbst eintragen.

Nettokosten = entgangene Wertschöpfung + Überbrückung − nicht gezahltes Gehalt + Suchkosten + abgelehnte Aufträge. Das ist eine Orientierung, keine Betriebsprüfung – aber eine, die einer Nachfrage standhält.

Warum das Ergebnis niedriger ausfällt als bei anderen Rechnern

Weil es das nicht gezahlte Gehalt gutschreibt und weil es Wertschöpfung statt Umsatz zählt. Ein Rechner, der ein Tagesgehalt mit einem „Wertfaktor" multipliziert und über Kalendertage laufen lässt, liefert typischerweise das Drei- bis Vierfache dieses Betrags.

Uns ist eine Zahl lieber, die Sie in die Geschäftsleitung mitnehmen können, als eine, die die Diskussion nur so lange gewinnt, bis jemand nachrechnet. Selbst auf dieser konservativen Basis übersteigt eine unbesetzte Fachkraftstelle unser Honorar binnen weniger Monate deutlich.

Woher die Branchenrichtwerte stammen

Der Umsatz je Mitarbeiter ist aus den Strukturdaten des Statistischen Bundesamtes je Branche abgeleitet – etwa rund 136.000 € je Person im Handwerk und rund 218.000 € im Baugewerbe. Die Wertschöpfungsanteile bilden ab, wie materialintensiv eine Branche ist. Die Vakanzzeiten stammen aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit zu gemeldeten Arbeitsstellen.

Das sind Ausgangspunkte für ein Gespräch, kein Urteil über Ihren Betrieb. Jeder einzelne Wert ist änderbar.

Quellen

  • Vermittlungshonorare: BDU (Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen), Personalberatung in Deutschland – durchschnittliches Honorar von 27,5 % des Jahreszielgehalts (2024) sowie übliche Bandbreiten von 20–25 % für Fachkräfte, 25–30 % für Spezialisten und 30–35 % für Führungspositionen. bdu.de
  • Vakanzzeiten: Bundesagentur für Arbeit, Statistik der gemeldeten Arbeitsstellen und jährliche Fachkräfteengpassanalyse. statistik.arbeitsagentur.de
  • Lohnnebenkosten: Statistisches Bundesamt (Destatis), Arbeits- und Lohnnebenkosten – rund 23 € je 100 € Bruttoverdienst; durchschnittliche Arbeitskosten von 45,00 € je geleisteter Arbeitsstunde im Jahr 2025. destatis.de
  • Umsatz je Mitarbeiter: Statistisches Bundesamt (Destatis), Strukturdaten für Handwerk und Verarbeitendes Gewerbe, 2024. destatis.de
  • Interne Suchkosten: veröffentlichte deutsche Cost-per-Hire-Benchmarks, im Schnitt rund 4.500–4.700 € und 3.500–8.000 € im Mittelstand.

Kennzahlen mit Stand August 2026. Die Prozentangaben sind marktweite Durchschnitte und Bandbreiten, keine Konditionen eines einzelnen Anbieters; maßgeblich ist stets Ihr individuelles Angebot.

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